Wechsel
Sollte es sich im
Laufe der Zeit ergeben, dass der zu Beginn gewählte Schultyp
nicht den tatsächlichen Leistungen eines Schülers
entspricht, ist auch ein nachträglicher Wechsel
möglich. Bei sehr guten Leistungen kann ein höherer
Schultyp besucht werden, bei schlechten schulischen Leistungen hingegen
ist es möglich, dass ein Schüler eine andere
Schulform besuchen muss. Während im ersten Fall der Wechsel
nur freiwillig vollzogen wird, kann ein Schüler mit schlechten
Lernleistungen auch zwangsweise auf einen anderen Schultyp verwiesen
werden.
Für Schüler, die sich erst später
für einen höheren Bildungsabschluss entscheiden,
besteht die Möglichkeit des so genannten zweiten Bildungswegs.
So kann nach Abschluss eines bestimmten Schultyps entweder direkt im
Anschluss, oder auch zu einem späteren Zeitpunkt ein
höherer Bildungsabschluss nachgeholt werden. Diese
Möglichkeit wird von sehr vielen Abgängern einer
Haupt- oder Realschule genutzt und ermöglicht so vielen
Menschen weitere berufliche Möglichkeiten oder die Aufnahme
eines Studiums.
Der Hauptschulabschluss sowie der Realschulabschluss befähigen
den Absolventen zur Aufnahme einer Berufsausbildung. Zur Aufnahme eines
Hochschulstudiums wird normalerweise das Abitur, also de Abschluss des
Gymnasiums benötigt. Eine Ausnahme stellt hier die Aufnahme
eines Fachhochschulstudiums dar, das bereits mit der Fachhochschulreife
möglich ist, die den Schülern eines Gymnasiums
bereits ein Jahr ihrem Abschluss verliehen wird.
